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Corona Update 22.02.2021

Das offizielle OK des Ordnungsamtes Moers ist nun da und ich darf wieder arbeiten. Die Rückmeldung aus Krefeld steht noch aus, aber ich rechne da nicht mit anderslautenden Informationen.

Es wurde vom Ordnungsamt noch mal deutlich darauf hingeweisen, dass natürlich nach wie vor die Hygienemaßnahmen einzuhalten sind und die Regelungen zur Maskenpflicht und den Kontaktbeschränkungen gelten. Dies sind im Einzelnen folgende Paragraphen der Coronaschutzverordnung:

- §2 Kontaktbeschränkung, Mindestabstand 
- §3 Alltagsmaske, medizinische Maske 
- §4 Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen 
- §4a Rückverfolgbarkeit 

Ich bitte alle, sich daran zu halten, sehe da aber auch kein Problem, die meisten Punkte erfüllen wir beim Training eh.

Mit allen, die um einen Termin gebeten haben, werde ich ab heute beginnnen Kontakt aufzunehmen. Bitte habt Geduld, das wird etwas dauern. Zu dem genauen Ablauf siehe meine Info von gestern.

Bis bald und bleibt gesund.

 
Liebe Grüße

Christian

 
 
 
 
 
 

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Hallo zusammen,Virus
 
ein erneutes Corona Update und diesmal gibt es erfreuliches zu berichten.
 
- Wir dürfen wieder starten - (zumindest teilweise)

Die aktualisierte Coronaschutzverordnung vom Freitag 19.02.2021 besagt, dass Einzelbildungsmaßnahmen außerhalb geschlossener Räumlichkeiten wieder erlaubt sind.

Wörtlich heißt es dort (Auszug):

§7 Weitere außerschulische Bildungsangebote

(1) Sämtliche Bildungs-, Aus- und Weiterbildungsangebote ... sind in Präsenz untersagt, soweit nachstehend nichts anderes bestimmt ist ...

Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 sind nur

1. Einzelunterricht beziehungsweise andere Einzelbildungsmaßnahmen außerhalb geschlossener Räumlichkeiten, ...

 

Einzeltraining ist somit wieder erlaubt, solange es draußen stattfindet. Hausbesuche sind damit leider noch nicht möglich und Gruppenkurse dürfen auch noch nicht stattfinden, aber immerhin können wir mit dem Einzeltraining wieder loslegen.

Ich werde mir am Montag noch das offizielle OK der Ordnungsämter einholen. Es hat in der Vergangenheit schon häufiger Pressemitteilungen und auch Formulierungen in der Schutzverordnung gegeben, die fehlerhaft waren oder im Nachhinein dann doch anders interpretiert wurden. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Regelung diesmal auch so Anwendung findet und ich wieder arbeiten darf.

Ab Montag werde ich dann beginnen alle anzurufen, die vor Corona bereits im Training waren und alle, die auf der Warteliste stehen, um Termine zu vereinbaren. Bitte habt aber Verständnis dafür, wenn ich nicht jeden direkt am Montag anrufen kann.

Ich werde die Liste so schnell wie möglich abarbeiten, aber das wird sicher bis Mitte oder Ende der Woche dauern. Es werden dann auch nicht immer sofort Termine möglich sein. Ich werde die Termine, soweit das möglich ist, in chronologischer Reihenfolge vergeben. Zunächst kommen diejenigen, die schon vor Corona im Training waren und deren Termine ich absagen musste und dann der Reihe nach alle von der Warteliste. Ich glaube, das ist das fairste Vorgehen. Wir müssen schließlich über 3 ½ Monate nachholen, das geht leider nicht mal eben, also habt bitte etwas Geduld, auch wenn der Neustart vielleicht hier und da etwas holprig verlaufen sollte.

Ich freue mich jedenfalls riesig darauf endlich wieder mit euch und euren Hunden arbeiten zu können.

Bis bald und bleibt gesund.

 
Liebe Grüße

Christian

 
 
 
 
 
 

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Hallo zusammen,Virus
 
kurzes Corona Update!

Es bleibt leider mal wieder (fast) alles, wie es ist.

Die aktualisierte Coronaschutzverodnung ist zwar Stand jetzt (12.02.2021 11:39 Uhr) noch nicht online verfügbar, aber die Presseberichte und Presekonferenzen sind ja eindeutig.

Nach den letzten Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin am Mittwoch, 11.02.2021 steht fest, dass es keine großen Lockerungen geben wird. Das war trotz sinkender Infektionszahlen auch so zu erwarten. Schulen werden ab nächster Woche stufenweise öffnen und Frisöre dann am 01. März.

Kultur und Bildung und damit auch Hundeschulen sind nicht so wichtig und bleiben geschlossen, aber wenigstens die Frisur sitzt wieder ab 01. März.

Mich erreichen immer mehr Hilferufe von Hundehaltern, die zunehmend Probleme mit ihren Hunden bekommen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Sie  vertrösten muss und nur auf meine Warteliste setzen kann. Ich kann leider auch keine Ausnahmen machen, da ich hohe Strafen riskiere und bei wiederholten Verstößen womöglich sogar weitergehende Sanktionen befürchten muss.

Es wird auch häufig nach einer telefonischen Beratung gefragt und ich weiß, dass einige meiner Kollegen dies anbieten. Ich tue das bewusst nicht, weil es oft auf Details ankommt, auf die ein Laie eben nicht achtet und die er mir am Telefon daher auch nicht berichten wird, obwohl es wichtig wäre. Ich halte eine rein telefonische Beratung von mir unbekannten Hund-Mensch-Teams für nicht seriös und zielführend durchführbar.

Seit Kurzem wäre es wieder erlaubt, alleine mit einem oder mehreren Hunden zu trainieren. Die Besitzer dürfen dabei aber auf keinen Fall anwesend sein. Zitat des MAGS:Ferner ist es Hundehaltern und Hundehalterinnen nicht erlaubt, im unmittelbaren Einzugsgebiet der Trainingsstunde zu sein, um sich "aus der Ferne" fortzubilden.“

In den meisten Fällen ist das leider auch keine Option, da die Probleme oft aus dem Zusammenspiel Mensch-Halter resultieren und der Hund sich bei mir als Fremder eh anders verhält. Und bei Aggressiven Hunden oder Angsthunden geht dieses Verfahren schon gar nicht. Aber für eine Welpen- oder Junghundegruppe könnte das eine Alternative sein, um wenigstens die so wichtige Sozialisation mit anderen Hunden sicherzustellen.

Bis auf weiteres dürfen also weiterhin keine Gruppen- und auch keine Einzelstunden stattfinden. Vielleicht kommen ja doch noch kleinere Lockerungen, die uns dann auch betreffen. Es wäre so hilfreich, wenn wenigstens das Einzeltraining wieder stattfinden dürfte. Warten wir es ab.

Ich halte euch auf dem Laufenden und wünsche euch bis dahin alles Gute und bleibt gesund.
 
Liebe Grüße

Christian

 
 
 
 
 
 

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Hallo zusammen,Virus
 
kurzes Corona Update!

Es bleibt leider alles, wie es ist.

Es gab ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Arnsberg, das einer klagenden Hundeschule recht gegeben und die Einstufung als Bildungseinrichtung als falsch gewertet hat.

Das hat mich und viele meiner Kollegen natürlich gefreut und man konnte die Hoffnung haben, dass die Ordnungsämter nun eine neue Bewertung vornehmen. Die Begründung des Gerichts deckt sich da mit meiner Auffassung, die ich ja auch dem MAGS bereits schriftlich mitgeteilt habe, ohne natürlich irgendeine Antwort erhalten zu haben.
 
Für alle, die es interessiert, hier einmal Auszüge aus dem Urteil:
Verwaltungsgericht Arnsberg, 6 L 1007/20 vom 25.1..2020
 
"... Die Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO – in der seit dem 10. November 2020 geltenden Fassung konkretisiert den unbestimmten Rechtsbegriff des „anderen Bildungsangebots“ i.S.v. § 7 Abs. 1 Satz 2 CoronaSchVO in der beispielhaften Aufzählung des Satzes 3 („insbesondere Sportangebote der Bildungsträger und Angebote der  Musikschulen sowie Freizeitangebote wie Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder“). Diese Beispiele lassen darauf schließen, dass ein ihnen gleichstehendes „anderes Bildungsangebot“ nur vorliegen dürfte, soweit es um Bildungsangebote für Menschen (außerhalb von Schulen) geht. Nach wie vor hält die Kammer jedenfalls mit Blick auf die hier nach der mit Schriftsatz vom 24. November 2020 erfolgten Konkretisierung des Antrags allein in Rede stehenden Hundeschulangebote im engeren Sinn (Welpen-, Junghunde- und Grundausbildungskurse sowie entsprechende Einzelstunden) für ausschlaggebend, dass für sie die Ausbildung von Hunden prägend ist (was nicht zuletzt auch in der Bezeichnung Hundeschule zum Ausdruck kommt) – unabhängig davon, dass in diese Ausbildung auch die Hundehalter eingebunden sind und auch ihnen Sachkunde im Umgang mit dem Hund (mit-)vermittelt wird. Sofern der Verordnungsgeber die Intention hatte, mit der Regelung in § 7 Abs. 1 Satz 2 CoronaSchVO auch derartige Angebote von Hundeschulen zu erfassen, lässt sich dies der Vorschrift auch im Wege der Auslegung nicht hinreichend bestimmt entnehmen. Dies manifestiert sich auch darin, dass dieser Sachverhalt ausweislich der Ausführungen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in seinem Rundschreiben vom 18. November 2020 durch die Kommunen ganz unterschiedlich bewertet wurde. ..."

Kling gut, aber zu früh gefreut ... leider steht auch noch ein weiteres Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster zu diesem Thema aus.

Sowohl das Ordnungsamt Krefeld als auch das in Moers haben mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass das MAGS das anders sieht als die Richter in Arnsberg und man das noch ausstehende Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster abwarten wird, bevor der Sachverhalt neu bewertet wird.

Ausschnitt aus einer der, inhaltlich ähnlichen, E-Mails:

"Sehr geehrter Herr Pepels, 

nach Durchsicht der aktuellen CoronaSchVO, sowie der Aussage des MAGS NRW, dass Hundeschulen ihren Betrieb nicht wieder aufnehmen dürfen (trotz des Urteils des VG Arnsberg), muss ich Ihnen leider mitteilen, dass auch im Dezember ein Hundetraining nicht durchführbar ist. 

Das MAGS NRW führt hierzu wie folgt aus: 

"Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hält an der von ihm vertretenen Auffassung fest, dass die Angebote von Hundeschulen als Bildungsangebote i.S.d. § 7 Abs. 1 Satz 2 CoronaSchVO anzusehen sind.

Das VG Arnsberg hat in seinem Beschluss argumentiert, es gehe bei Hundeschulen vorrangig um die Ausbildung von Hunden, unabhängig davon, dass die Hundehalter in die Ausbildung eingebunden würden. Diese Sichtweise wird vom MAGS nicht geteilt. Der Beschluss erzeugt nur für die Beteiligten eine Bindungswirkung.

Nach diesseitiger Einschätzung steht in Hundeschulen die Wissensvermittlung für die Hundehalterinnen und Hundehalter im Vordergrund. Denn der Hund ist nach dem Besuch der Hundeschule nicht „fertig“ erzogen, sondern wird von der Hundehalterin oder dem Hundehalter weiter erzogen, wozu dieser sich in der Hundeschule das notwendige Wissen angeeignet hat. Diese Wissensvermittlung ist von § 7 Abs. 1 Satz 2 CoronaSchVO erfasst."

Ferner weist das MAGS NRW darauf hin, dass aktuell ein Eilantrag einer Hundeschule beim OVG NRW in Münster anhängig ist. Dieses Urteil ist daher abzuwarten.

Sollte das OVG NRW auch hier zugunsten der Hundeschulen entscheiden, wäre eine Neubewertung der Situation durchaus denkbar. 

Auch eine Ausnahmeregelung, um Training mit Hund und Halter anzubieten, sieht die CoronaSchVO nicht vor. 

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Auskunft erteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen ..."

 

Ich halte diese Einschätzung nach wie vor für völlig falsch. Bei den reinen Grunderziehungskursen kann man evtl. noch so argumentieren, aber nicht mehr bei

a) Welpenkursen, da hier eindeutig der Hund und dessen Sozialisation im Vordergrund steht.

b) Beschäftigungskursen, da hier die artgerechte Beschäftigung des Hundes und nicht die Wissenvermittlung im Vordergrund steht und die Beschäftigung oft wesentlicher Teil einer Therapie ist

c) der Einzeltherapie, hier steht eindeutig nur der Hund im Mittelpunkt um Angst-, Aggressions oder sonstige Verhaltensprobleme zu behandeln.

Die Einschätzung des MAGS zeigt deutlich, dass die Verantwortlichen dort eine seltsame und weltfremde Ansicht von dem haben, was in einer modernen Hundeschule passiert, besonders in solchen mit einem verhaltentherapeutischen Schwerpunkt.

Alleine schon durch die steigenden Corona-Zahlen ist aber auch in absehbarer Zeit nicht mit einer Lockerung zu rechnen, eher im Gegenteil. Die steigenden Zahlen zeigen aber auch sehr deutlich, dass die bisherigen Beschränkungen völlig am Pandemiegeschehen vorbei gegangen sind. Ich bin mir nach wie vor sicher, dass Hundeschulen keine Rolle bei der Ausbreitung gespielt haben und auch aktuell nicht spielen würden.

Aber was nützt das Gejammer, es ist wie es ist und wird sich kurzfristig auch nicht ändern. Ich halte euch auf dem Laufenden
 
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und bleibt gesund.
 
Liebe Grüße

Christian

 
 
 
 
 
 

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Hallo zusammen,Virus
 
mal wieder was Neues zu Corona

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW wurde aktualisiert und schränkt im November viele Bereiche ein, u.a. viele Bildungsangebote. Zunächst sah es so aus, dass wir nicht davon betroffen sind und unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorschriften weiter trainieren können.  Hundeschulen wurden bisher als 'normale' Dienstleister eingestuft und nicht als Anbieter eines Bildungsangebotes.

Diese Einstufung wurde mir zunächst auch von den Ordnungsämtern Moers und Krefeld bestätigt, so dass ich weiter hätte arbeiten dürfen.

Diese Einschätzung hat sich nun aber aufgrund einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums NRW (MAGS) geändert, so dass sowohl Moers als auch Krefeld ihre ursprüngliche Einschätzung revidiert haben und nun der Rechtsauffassung des MAGS folgen.

Per E-Mail wurde mir von den Ordnungsämtern Moers und Krefeld die neue rechtliche Einschätzung mitgeteilt.

Ausschnitt aus einer der, inhaltlich ähnlichen, E-Mails:

"Sehr geehrter Herr Pepels 

leider muss ich meine rechtliche Auffassung vom 04.11.2020 revidieren. Die Bezirksregierung Düsseldorf teilt zu Hundeschulen folgenden mit:: 

"Das MAGS NRW stuft Hundeschulen ebenfalls als Bildungsangebot i. S. d. § 7 Abs. 1 der VO ein  und erklärt hierzu: „Wirtschaftszweige, in denen Bildung vermittelt wird, fallen unter die Regelung des § 7 Abs. 1 Satz 2 CoronaSchVO. Bei Hundeschulen wird Bildung vermittelt, weil die Hundeführerin oder der Hundeführer den Umgang mit dem Hund erlernt.“ Dies bedeutet, wenn es sich nicht um eine qualifizierte Gebrauchshundeausbildung (wie Blinden-, Lawinen-, Spür-, Jagd-, Hüte-Hundeausbildung) handelt, sind Hundeschulen (ebenso Reitschulen) unzulässige „andere Bildungsangebote“. Unter diese unzulässigen Bildungsangebote fällt auch das entsprechende Einzeltraining mit dem Hund – und bei Reitschulen entsprechend das Einzeltraining mit dem Pferd. " 

Nach § 7 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 30. Oktober 2020  sind andere Bildungsangebote als die in Satz 1 genannten bis zum 30.11.2020 untersagt. ..."

Das Gesundheitsministerium stuft also die Dienstleistung von Hundeschulen nun, anders als im Frühjahr, als Bildungsangebot ein und Bildungsangebote sind, bis auf die ausdrücklich in der Coronaschutzverordnung erwähnten Ausnahmen, untersagt.

Das verrückte ist, dass viele andere Städte und Gemeinden diese Einschätzung des Gesundheitsministeriums offensichtlich nicht teilen oder vielleicht auch einfach noch nicht mitbekommen haben und das anders handhaben, zumindest bis jetzt. Hattingen hat beispielsweise nach ursprünglichem, generellem Verbot nun Einzeltraining wieder zugelassen, warum auch immer.

Dies führt natürlich in benachbarten Städten und Gemeinden zu einer Wettbewerbsverzerrung, wie wir sie ja auch bei den Gaststätten teilweise schon erlebt haben. Da durfte der eine Wirt keine Veranstaltungen mehr durchführen und 1 km weiter in der Nachbargemeinde waren Feiern erlaubt.

Das Land NRW weist auch ausdrücklich darauf hin, dass diese Einstufung als Bildungsangebot für die Gerichte nicht bindend ist und für die Behörden die Auslegungshinweise des MAGS lediglich eine ermessenslenkende "Richtschnur" darstellen. Schön formuliert oder? Eine ermessenslenkende "Richtschnur" also.

Ich kann diese E-Mails aber natürlich nicht ignorieren. Das bedeutet, dass ich weder auf dem Platz noch außerhalb Gruppenkurse oder Einzelunterricht durchführen darf. De Facto also ein Berufsverbot.

Alle Kurse und Einzeltermine müssen deshalb bis auf weiteres ausfallen.

Hoffen wir, dass die Einstufung noch mal überdacht wird und vernünftige Regeln erstellt werden, die auch wirklich der Ausbreitung der Pandemie entgegenwirken. Hundeschulen mit dem Training draußen und naturgemäß meist mit Abstand waren sicher nicht verantwortlich für die steigenden Coronazahlen und würden auch jetzt nicht dazu beitragen. Unabhängig davon wäre es wünschenswert, wenn es wenigstens einheitliche Regeln geben würde, die für alle, wenigstens in NRW, gelten würden. Im Frühjahr konnte man noch sagen, dass die Entwicklung alle überrascht hat und niemand Erfahrung hatte, wie damit umzugehen ist. Doch jetzt gilt diese Ausrede nicht mehr und das Chaos ist sogar noch größer als im Frühjahr. Dafür habe ich persönlich nicht mehr das geringste Verständnis.

Ich melde mich, sobald es was Neues gibt.
Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute und bleibt gesund.
 
Liebe Grüße

Christian Pepels

 
 
 
 
 
 

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Kontaktaufnahme

In letzter Zeit kam es teilweise zu wenig zeitnahem Rückrufen (um es vorsichtig auszudrücken) und manche Interessenten und Hilfesuchende mussten einige Zeit auf eine Rückmeldung warten. Dafür kann ich mich nur entschuldigen und ab sofort werde ich daher die Vorgehensweise ändern.

Während des Trainings ist mein Smartphone ausgeschaltet, außer ich hab's mal wieder vergessen ;-). Anrufer, die mich in dieser Zeit versuchen zu erreichen, können mir dann eine Mailbox-Nachricht hinterlassen.

Die Rückrufe gestalten sich jedoch oft schwierig, da man häufig aneinander vorbei telefoniert, bis man dann einen gemeinsamen Termin findet.

Erstgespräche dauern in der Regel länger, da wir das vorhandene Problem ausführlich besprechen müssen. Das geht nicht mal eben zwischendurch. Ich habe es daher bisher so gehandhabt, dass ich nur zurückgerufen habe, wenn ich auch entsprechende Zeit für ein solches Gespräch hatte. Auch das dauert in manchen vollgepackten Wochen etwas länger. Erschwerend kommt dann hinzu, dass viele Ihre Nummer in der Mailboxnachricht nicht noch mal nennen. Wenn einige Zeit vergangen ist, kann ich die Nachricht dann nicht mehr der korrekten Nummer zuordnen.

Damit Sie in Zukunft eine zeitnahe Rückmeldung erhalten, werde ich meine Vorgehensweise ändern und mich so schnell wie möglich zurückmelden, auch wenn ich nur wenig Zeit haben sollte. Eine ausführliche Beratung oder Problemanalyse wird dann meistens noch nicht möglich sein. Haben Sie also bitte Verständnis, wenn ich bei einem solchen Rückruf, nur kurz die 'Rahmendaten' erfrage und wir einen neuen Telefontermin vereinbaren müssen, an dem wir uns dann in Ruhe unterhalten können (solange ich keine*n Sekretär*in habe, die diese Aufgaben für mich übernimmt geht es leider nicht anders).

Alternativ können Sie mir natürlich auch immer eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben oder sich über das Kontaktformular auf meiner Homepage unter https://www.nara-dogs.de/kontakt melden (kleinerTipp: Das Nachrichtenfeld wird oft zunächst sehr klein angezeigt, lässt sich aber über die schraffierte Ecke unten rechts größer ziehen, es gibt also genug Platz für Ihre Mitteilung).

Die schriftliche Kontaktaufnahme hat auch den Vorteil, dass Sie mir schon Ihr Problem ausführlich schildern können und ich mir schon ein Bild machen kann. Auch geht eine Antwort zwecks Terminabstimmung immer auch mal zwischen zwei Terminen.

Ich bin sicher, die neue Vorgehensweise ist auch in Ihrem Sinne.

Ihr Christian Pepels

 

 

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Kleinhundekurs

Während der Sozialisierung ist es enorm wichtig, Groß und Klein gemeinsam auszubilden, damit beide lernen miteinander umzugehen. Später ist es aber leider oft so, dass gerade in gemischten Spielgruppen kleine Hunde das Nachsehen haben und von den großen 'über den Haufen gerannt' werden. Das kann sogar gefährlich sein und zu Verletzungen führen, weil die Gewichtsklasse einfach nicht stimmt.

Aus Sicherheitsgründen lassen viele Besitzer ihre Hunde dann oft gar nicht mehr mit anderen spielen, oder nur noch selten. Die Kleinen verlernen dann den korrekten Umgang mit anderen Hunden. Dem wollen wir entgegenwirken.
Deshalb gibt es nun einen Kurs nur für kleine Hunderassen, damit wir gleichberechtigte Verhältnisse haben und die Hunde wieder lernen entspannt miteinander zu kommunizieren.

Der Kurs wird eine Mischung aus Erziehung und Spiel und findet ab dem 14.06.2020 immer sonntags von 11.00 bis 12.00 Uhr auf dem Trainingsplatz, Am Peschkenhof 34 in 47441 Moers statt.

Wer Interesse hat, oder noch jemanden kennt ... es sind noch ein paar Plätze frei.

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Virus
 
Hallo zusammen,

so schnell kann's gehen. Gestern noch die eindeutige Bestätigung, dass wir noch nicht trainieren können und heute dann die guten Nachrichten:

Ab Pfingsten dürfen wir wieder normal trainieren

Die neuen Maßnahmen gelten ab Pfingstsamstag 30.05.2020 und erlauben wieder Zusammenkünfte bis zu 10 Personen. Das bedeutet für uns, dass alle Kurse wieder stattfinden dürfen. Abstands- und Hygieneregeln sind natürlich weiterhin zu beachten, aber das sollte für uns ja kein Problem sein ;-)

Ich werde die einzelnen Gruppen noch mal getrennt anschreiben und über die Details informieren.

Liebe Grüße

Christian Pepels

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Corona Update

 

Es gibt endlich Neuigkeiten, wenn auch nur teilweise gute.

Ich habe auf Nachfrage zu den Möglichkeiten der Wiederaufnahme des Hundeschulbetriebes entsprechende, weitestgehend gleichlautende, Antworten der Städte Krefeld und Moers erhalten.

- So ist der Stand -

Das Gruppentraining auf dem Platz darf mit Einschränkungen und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften (Vorschriften) wieder stattfinden. Sowohl Krefeld, als auch Moers haben die Möglichkeit des Gruppentrainings außerhalb des Platzes mit Hinweis auf die geltenden Kontaktbeschränkungen eindeutig verneint. Womit beide Städte meiner Ansicht nach übrigens recht haben.

- Was bedeutet das für unsere Kurse -

Die Kurse Nasenarbeit am Dienstag und Fun-Agility am Freitag dürfen wieder stattfinden.

Die Kurse Basics und Hundebegegnung/Leinenpöbeln und das Mantrailing, bei denen wir uns ausschließlich oder überwiegend draußen aufhalten, dürfen nach wie vor leider nicht stattfinden.

Gleichzeitig wurde nochmal eindeutig bestätigt, dass Einzeltraining in einer 1:1 Situation (1 Kunde : 1 Trainer) erlaubt ist und auch in der Vergangenheit schon erlaubt war. Damit wurde meine Einschätzung der Rechtslage und Vorgehensweise der letzten Wochen nun auch offiziell bestätigt.

- Welche Kurse starten wann -

Nasenarbeit startet wieder ab Dienstag, 12.05.2020 18:00 Uhr

Fun-Agility startet wieder ab Freitag, 15.05.2020 18:00 Uhr

(diese Woche geht leider noch nicht, da Bauarbeiten auf dem Platz stattfinden. Wir müssen somit den mittleren Platz nutzen und alle Geräte umräumen)

- Auflagen -

Die Wiederöffnung ist an Auflagen geknüpft, was bedeutet, dass wir alle uns an gewisse Regeln halten müssen.

a) Alle Teilnehmer halten bereits vor Betreten des Platzes einen Abstand von mindestens 1,5 m ein.

b) Die Teilnehmer betreten den Platz einzeln und verteilen sich umgehend, unter Einhaltung des Abstandes auf dem Platz.

c) Die Eingangstür ist dabei stets geöffnet und wird nur vom Kursleiter geschlossen, sobald alle Teilnehmer den Platz betreten haben. So muss die Klinke am Eingang nur von einer Person angefasst werden. Gleiches gilt auch beim Verlassen des Platzes am Ende der Stunde.

d) Sollte sich jemand verspäten, so muss dieser vor der Tür warten und wird vom Kursleiter hereingelassen. Entsprechendes gilt beim vorzeitigen Verlassen der Stunde.

e) Alle Teilnehmer haben Mund-Nasenmasken. Diese müssen nicht dauernd getragen werden, müssen aber sofort griffbereit sein und angezogen werden, falls ein Notfall mit einem der Hunde eintritt oder zwei Hunde getrennt werden müssen oder der Mindestabstand durch einen anderen Notfall kurzfristig nicht eingehalten werden kann.

f) Da keiner der Teilnehmer andere, als die selbst mitgebrachten Gegenstände berührt und sonst kein Kontakt zwischen den Teilnehmern besteht, kann auf eine Waschgelegenheit verzichtet werden. Am Eingang steht dennoch zur Sicherheit Desinfektionsmittel bereit.

Unabhängig davon, ob man diese Maßnahmen nun für sinnvoll hält oder nicht. Ich möchte an dieser Stelle alle eindringlich bitten, sich an diese Auflagen zu halten, da sonst im schlimmsten Fall der Hundeschulbetrieb wieder eingestellt werden könnte und mit saftigen Bußgeldern zu rechnen ist. Ziel der Maßnahmen ist die weitere Eindämmung des Corona-Virus und damit auch der Schutz Ihrer/Eurer Gesundheit.

Es ist derzeit nicht einfach, aber sehen wir es positiv. Wir können wenigstens teilweise wieder zusammen trainieren und das ist doch auch schon mal was schönes.
Ich freue mich jedenfalls darauf.
 
Bis hoffentlich bald und vor allem, bleibt gesund.
Viele Liebe Grüße

Christian

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Hallo zusammen,Virus
 
leider können auch wir Corona nicht ignorieren.
 
Seit gestern, 15.03.2020, gibt es einen neuen Maßnahmenkatalog der Landesregierung.
 
Dort heißt es unter anderem: "... Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet...."
 
Auch wenn unsere Kurse laut Robert-Koch-Institut (RKI) nicht zu den kritischen Veranstaltungen gehören (u.a. geringe Teilnehmerzahl, unter freiem Himmel, kein enger Kontakt, Möglichkeit ausreichenden Abstand zu halten, keine schwerpunktmäßige Teilnahme von Risikopersonen) und man das daher vielleicht noch großzügig so auslegen könnte, dass wir davon nicht betroffen sind. Spätestens bei der, in der Meldung der Landesregierung etwas weiter unten stehenden, Aussage unseres Miniterpräsidenten wird's eindeutig:
"... Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. ...".

Für uns bedeutet dies, dass bis auf weiteres alle Kurse ausfallen werden.

Einzeltermine sind davon nicht betroffen und finden wie geplant statt.

Ich hoffe die Situation entspannt sich schnell wieder und wir können bald wieder trainieren.
Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute und bleibt gesund.
 
Liebe Grüße

Christian Pepels

 
 
 
 
 
 

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Neue Kursstruktur der Ausbildungskurse ab 2020

Beim bisherigen Aufbau der Ausbildungskurse habe ich mich in erster Linie am Alter orientiert und bin der traditionellen Hundeschulaufteilung gefolgt. Vom Welpen über den Junghund bis hin zum fortgeschrittenen, erwachsenen Hund.

In der Praxis hat sich aber immer mehr gezeigt, dass diese Aufteilung nicht sinnvoll ist. Die Hunde entwickeln sich unterschiedlich schnell, haben sehr unterschiedliche Stärken und Schwächen und unterschiedliche 'Baustellen', auf die besonderes Augenmerk gelegt werden muss. Hinzu kommt, dass ein Schwerpunkt meiner Arbeit auf der Verhaltenstherapie liegt. Ich nehme ausdrücklich auch 'schwierige' Hunde auf, die an anderen Hundeschulen teilweise abgelehnt wurden. In meinem Selbstverständnis beginnt meine Arbeit ja gerade da, wo Probleme auftauchen. Dadurch sind die Gruppen sehr unterschiedlich strukturiert. 

Bei der klassischen Aufteilung ist es dann unmöglich noch allen Hunden (und Menschen) mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Entweder sind die Hunde schon überfordert, oder kommen zu kurz. Viele Übungsstunden sind dann für den Einzelnen nicht sinnvoll genutzt, weil wir an Problemen arbeiten, die er gar nicht hat.

Aus diesen Gründen sind die Kurse ab sofort nicht mehr nach Alter (Ausnahme ist natürlich der Welpenkurs ;-)), sondern nach Thema organisiert. Jeder hat nun die Möglichkeit, gezielt den Themenblock zu besuchen, den er für wichtig hält, oder bei dem sein Hund noch Probleme hat. Wer eine umfassende Ausbildung wünscht, kann die Themen nacheinander besuchen und hat so nach wie vor das ganze Ausbildungssprektrum abgedeckt. Die Kurse beginnen mit einem Basiskurs und werden dann, jeweils mit steigendem Schwierigkeitsgrad, fortgesetzt, wenn gewünscht.

Auf Wunsch kann das Angebot auch jederzeit um weitere Themen ausgebaut werden. Sobald mindestens drei Teilnehmer sich für ein neues Thema interessieren, kann es losgehen.

Eine Übersicht über das aktuelle Kursangebot findet sich über den Link unten.

Ich bin sicher, dass ich Ihnen/Euch und Ihren/Euren Hunden so viel eher gerecht werden kann und die Ausbildung deutlich effektiver wird und freue mich auf Sie/Euch und Ihre/Eure Hunde.

Christian Pepels

 Aktuelles Kursangebot

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Aktualisierung des Preismodells

Durch die Änderungen in der Kursstruktur der Ausbildungskurse war eine Änderung des Preismodells nötig. Ich habe das direkt genutzt, um auch die Abrechnung der  Beschäftigungskurse zu vereinfachen.

Da die Ausbildungskurse nur noch als Blöcke angeboten werden, gelten die 5er- und 10er-Karten ab 2020 nur noch für die Beschäftigungskurse, allerdings inkl. Mantrailing.

Die 5er Karte kostet dann 80,- € und die 10er Karte 140,- €. Mantrailing wird damit günstiger, die anderen Kurse etwas teurer.

Alle bisher gekauften Karten behalten natürlich Ihre Gültigkeit und können in den Beschäftigungskursen auch 2020 noch zu den alten Konditionen (also ausser Mantrailing) abgearbeitet werden.

Wer die Karte nur für Erziehungskurse genutzt hat, kann sich die Karte auf einen neuen Themen-Kurs anrechnen lassen, benutzt die Karte für einen Beschäftigungskurs, oder bekommt die noch offenen Stunden erstattet.

 
Eine Übersicht über alle Preise findet sich hier

Viele liebe Grüße

Ihr Christian Pepels

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